Vollkommen verdient verlor Grün-Weiß im dritten Spiel dieses Jahres. Das immer wieder bemängelte Zweikampfverhalten und der nicht zu erkennende Siegeswille gewannen einmal mehr Überhand über das Westkirchener Spiel. Halbzeit eins war ein totaler Ausfall der Offensive, man verlor jeden Ball im Mittelfeld, ohne ihn überhaupt richtig gehabt zu haben. Keine Bereitschaft, mal einen Weg zu viel zu machen, was dazu führte, dass Bälle viel zu schnell verloren wurden. Rinkerode spielte locker ihren Part herunter und nutzten ihre Chancen. Nach 25 Minuten ging der Gastgeber in Führung, bei der der fragwürdige Schiedsrichter eine Abseitsstellung übersah und die Rinkeroder ihren Angriff ausspielen ließ. Doch kein Aufbäumen bei GWW. Es folgten weitere viel zu einfache Ballverluste, was dazu führte, dass man sich untereinander anmachte.
Nach der Halbzeit schien es, als ob Westkirchen verstanden hatte, worum es ging, und das Spiel besserte sich. Man machte ein paar gute Angriffe, die mit viel zu wenig Siegeswillen und Kraft harmlos abgeschlossen wurden. Rinkerode hatte immer wieder Chancen, die meist gut von Keeper Hart vereitelt wurden. Nach einem wiederum schwach abgeschlossen Angriff erzielte Schauf mit einem Abstauber den Ausgleich. Aber weitere Chancen fanden nicht den Weg ins Tor. Rinkerode konnte immer wieder gefährlich kontern. Nach einem Angriff machten sie wieder die Führung, bei dem die Abwehr nur zuschaute, nachdem Jan-Philipp zwei mal pariert hatte.
GW versuchte alles, doch heute sollte es einfach nicht sein.
Am Mittwoch fährt man zur SG aus Sendenhorst. Sollte man dort ähnlich auftreten wie in Rinkerode, muss man sich ernsthafte Sorgen um das Ergebnis machen. (Bericht: Max Schauf)